Videoschnitt-Problem: H.265 Codec & 10bit 4:2:2 aktuell unbrauchbar!?

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In diesem Technik Video widmen wir uns dem "neuen" Codec. Die neueren DSLMs - wie etwas Canons R5 und R6 oder Sonys A7S III setzen auf diesen standradmäßig und es werden wohl weitere Hersteller folgen. Der Codec hat den Vorteil, dass er gegenüber dieselbe bzw. eine bessere Qualität bietet und gleichzeitig weniger Speicherplatz braucht.

Die Sache hat jedoch einen Haken: Wenn man mit 4k und 10bit 4:2:2 aufnimmt, stellt dies jeden aktuellen Videoschnitt PC, egal wie gut dieser ausgestattet ist, vor Probleme. Man kann das Videomaterial schlicht nicht (flüssig) abspielen. Grund dafür sind die enormen Datenmengen, die sich hinter/im Codec verbergen. Auch die neue Hardware-Generation (AMD Ryzen 5000 bzw. NVidia Ampere/RTX 3000) dürfte daran nichts ändern, wie man in diversen Forenberichten nachlesen kann.

Alternative 1: Zu Apple wechseln
Apple hat mit der Präsentation seiner hauseigenen M1 CPUs viel Staub aufgewirbelt. Noch dazu sind diese leistungsstark und haben keine Probleme mit und 10bit 4:2:2, wie aktuelle Berichte zeigen. Das ist insofern beeindruckend, als auch "Einstiegsgeräte" ins "Appleversum" wie etwa der MacMini M1 oder das Apple MacBook Air M1 in der Basisvariante mit nur 8GB-Ram eine Bearbeitung des Videomaterials zulassen (Final Cut Pro X läuft nach wie vor besser als DaVinci - auch logisch, da Apples In-House-Programm). Man darf gespannt sein was zukünftige und potenter ausgestattete M1-Geräte hier zu leisten imstande sind.


Alternative 2: Transcodieren
Man wandelt das Material einfach in einen verträglicheren Codec - ProRes - um und editiert dann dieses Material. Nachteil: man braucht mehr Arbeitsschritte, deutlich mehr Speicherplatz (da die Dateien wesentlich größer sind, da unkomprimierter) und man braucht einen PC mit ordentlich CPU-Power (die braucht man fürs Transcodieren). Auch die Transcodier-Programme kosten etwas. Eine gratis Alternative wäre hier transcodieren via "ffmpeg" - wobei man sich hier ein wenig Zeit nehmen muss um sich einzuarbeiten (ich poste hier mal gesondert ein kurzes Video dazu).


Alternative 3: Externe Recorder verwenden
Wenn man einen externen Recorder, wie den Atomos Ninja V verwendet, kann man direkt in ein Format wie etwas ProRes aufnehmen und bekommt Videomaterial, dass sich vergleichsweise einfach editieren lässt. Die Nachteile sind aber genauso deutlich, wie offensichtlich: Zusätzliche Anschaffungskosten für den Recorder, deutlich höheres Datenaufkommen und ein nicht mehr handlicher und kleiner Kamera-Rig.

Egal wie man es dreht und wendet: macht auf Windows derzeit einfach keinen Spaß und das wird auch in naher Zukunft so bleiben.


Hardware-Empfehlungen:

SD1:
SD2:
CF-Express:

Samsung 970 Evo:
Samsung 970 Evo Plus:
Crucial MX500:
SSD extern:
HDD extern:

RAM:

Netzteil 1:
Netzteil 2:
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Фантастика онлайн
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